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<pre>Nach einer vor Spielfreude strotzenden Vorstellung galt es lediglich den Umstand zu bemängeln, dass dem Chancen-Festival nur ein Punktgewinn entsprang; gegen die mit nur Effizienz dagegenhaltende TSG wurde selbst eine zweimalige Führung nicht für den ersten Saison-Dreier genutzt.  <p> Ein Sieg am Samstagabend dürfte aus diesem Grund Pflicht sein. Vor allem, wenn Borussia Dortmund am Nachmittag gegen Hoffenheim seine Heimserie fortsetzen kann.  <p>  In der Auswärtstabelle sind die Lilien sensationellerweise auf dem dritten Platz zu finden. In einem Heimspiel kommt allerdings einer Auswärtsbilanz naturgemäß eine recht geringe Bedeutung zu, sei diese auch noch so herausragend. <p> Dies muss mit einer gewissen Zwangsläufigkeit dazu führen, dass es für die Hamburger einmal mehr richtig bitter wird — die sich abzeichnende Klatsche könnte bei Labbadia gut und gerne das Bedürfnis wecken, sich umgehend wieder zum Lecken der Wunden nach Malente zurückzuziehen. <p>  Erst in Halbzeit zwei gingen die Franken mehr Risiko ein und kamen so auch zu ersten Chancen. Die Mannschaft von Michael Köllner hielt lange mit und drückte gegen Ende der Partie auf den Ausgleich.  </pre>


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<pre>Dennoch ist es natürlich eine bemerkenswerte Häufung, dass die Münchner in drei der letzten fünf Ligaspiele ihre Ansprüche erst auf den allerletzten Metern durchzusetzen wussten, weshalb die Wortschöpfung „Dusel-Bayern“ derzeit wieder einmal in aller Munde ist.  <p> Doch anstatt den Sack zuzumachen, kassierte die Tuchel-Elf im bereits neunten Pflichtspiel in Serie (!) ein Gegentor. Daraufhin spulten beide Mannschaften bis zum Schlusspfiff nur noch das Pflichtprogramm ab.  <p>  für seine Beharrlichkeit wird der 39-Jährige in diesen Tagen nun überreich entschädigt: Dessen zuletzt notorisch taumelnde Mannen sind mit einem Male richtig dick im Geschäft. <p> Jene letztlich sogar verdiente Niederlage gegen die Audi-Städter sorgte immerhin dafür, dass sich der zunächst mit einem wissenden Lächeln hingenommene Fehlstart zunehmend zu einer ernsthaften Krise auszuwachsen beginnt: Hatte bei den anfänglichen Auftritten gegen Hertha (0:1) und in Frankfurt (1:1) wenigstens noch die Leistung der Mannschaft gestimmt, war die Schlappe gegen Ingolstadt erstmals nicht hauptursächlich auf die mangelhafte Chancenverwertung zurückzuführen. <p>  Wenn auch unglücklich: Hatte Augsburg gegen die 05er in den Schlussminuten eine 1:0-Führung aus der Hand gegeben, so waren es in Bremen einige Unachtsamkeiten, die dazu führten, dass Augsburg trotz einer erfolgreichen Aufholjagd (2:2 nach 0:2-Rückstand) am Ende trotzdem abermals leer ausging.  </pre> 


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<pre> Leipzig ist das in zwei Versuchen überhaupt noch kein einziges Mal gelungen.  <p> Der Siegeszug der Wölfe ist gestoppt. Nach fünf Bundesligasiegen in Folge und insgesamt acht ungeschlagenen Pflichtspielen am Stück hat es den VfL mal wieder erwischt. In Freiburg verlor er mit 2:3, konnte aber immerhin auch im vierten Ligaspiel in Folge mindestens doppelt treffen. Insgesamt gelangen Wolfsburg an den letzten vier Spieltagen satte 14 Tore und damit im Schnitt 3,5 Treffer pro Partie.  <p>  Dem Club dürfte es im Vergleich dazu sehr viel schwerer fallen, der in Dortmund bezogenen Prügel irgendeinen Lichtblick abzugewinnen, weshalb wir die Gastgeber im Duell der beiden Aufsteiger dann auch leicht im Nachteil sehen. <p>  Zudem haben die Augsburger erst vier Gegentore kassiert — damit stellen sie die drittbeste Defensive der Bundesliga nach Dortmund (1) und Hannover (2). Die letzten beiden Liga-Spiele spielten sie „zu Null“. <p>  Vor dem Derby gegen den FC Augsburg am Dienstag (20:30 Uhr) könnte die Ausgangslage jedenfalls nicht besser sein.  </pre>


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<pre> Video: Werder Bremens Pressekonferenz vor dem Gastspiel bei Bayer Leverkusen. (Quelle: Youtube/DeichStube)  <p> In Ermangelung ernsthafter Konkurrenz geht es für Bayern München weiterhin schnurstracks Richtung Meistertitel. Es wird der sechste in Folge sein — das steht jetzt schon so gut wie fest.   <p> Die Wettanbieter haben aber scheinbar die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben und geben den Stuttgartern durchaus noch Chancen, in Nürnberg zu reüssieren. <p>  Bosz etwa muss gleich auswärts bei den nominell starken Wolfsburgern ran, während sich Tedesco – rückblickend auf die brisanten Vorjahresduelle – auf ein hitziges Heimspiel gegen Vizemeister RB Leipzig einstellen muss.  <p> Natürlich wissen die Fans der Berliner: Schon seit mehr als 40 Jahren haben sie in der bayrischen Landeshauptstadt nicht mehr gewinnen können. Ebenso werden sie sich aber auch daran erinnern: Schossen unsere Spieler in den jüngsten beiden Gastspielen nicht fünf Tore?  </pre>


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<pre> Nachdem die Südhessen in den vergangenen Jahren ein Fußball-Märchen nach dem anderen schrieben, hat sich mit Dirk Schuster offenbar auch der Erfolg ein für alle Mal verflüchtigt. Im Sammeln negativer Vereinsrekorde sind die 98er mittlerweile selbst dem HSV ein gutes Stück voraus.  <p> Erst ein umstrittener Elfmeter nach rund einer halben Stunde brachte die Wende. Pablo de Blasis verwandelte und von nun an übernahm Mainz das Kommando. Mit zwei weiteren Toren kurz vor dem Abpfiff fixierte Mainz mit dem 3:0 den höchsten Sieg in dieser Saison.  <p>  Somit könnten Wetten auf „Beide Mannschaften treffen im Spiel“ oder „Über 2,5 Tore im Spiel“ durchaus interessante Wett-Optionen für dieses Samstagabend-Spiel sein. Zumal in den bisherigen Leverkusen-Heimspielen im Schnitt 2,9 Tore pro Spiel gefallen sind. <p>  Mit dem 1:1 bei der TSG Hoffenheim, als Augsburg nach zuvor sechs Ligaspielen in Folge ohne Gegentor mal wieder einen Einschlag kassierte, blieb der FCA auch in der elften aufeinanderfolgenden Bundesligapartie ungeschlagen (6S, 5U). Das ist nicht nur laufender Vereinsrekord, sondern auch ligaweit die längste Serie. Entsprechend rechnet man sich in der Fuggerstadt auch gegen die Bayern etwas aus.  <p> Video: Die Erleichterung beim FC Augsburg war nach dem 4:0-Kantersieg in Stuttgart deutlich zu sehen. (Quelle: YouTube/FC Augsburg)  </pre>


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